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Strategie

Erfolg gemeinsam erfinden

Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen und den gemeinsamen Erfolg in enger Partnerschaft zu entwickeln, ist unser oberstes Ziel. Basis dafür bildet die hohe Anwendungs- und Technologiekompetenz unserer Mitarbeitenden, welche durch das SFS Value Engineering anhand neuer Lösungen Tag für Tag bei unseren Kunden zum Einsatz kommt. Unsere Strategie hat sich auch während der aktuellen COVID-19-Pandemie und der damit einhergehenden grossen Herausforderungen bewährt.

Unser Leistungsversprechen: Für Kunden Mehrwert schaffen
Im Verhältnis zu den Gesamtkosten des Kundenprodukts betragen die Kosten der darin eingebetteten SFS Produkte oft weniger als 1%. Die Aufwände auf Kundenseite für Beschaffung, Logistik oder Handling belaufen sich dagegen auf ein Vielfaches der Produktkosten. Deshalb besteht unser Ziel nicht in erster Linie darin, unsere Produktkosten zu senken und uns über den Preis zu differenzieren – der Hebel wäre zu klein –, sondern die Gesamtkosten unserer Kunden zu optimieren (siehe Grafik unten angeführt).

Diese Perspektive erschliesst ein deutlich höheres Kosteneinsparungspotenzial und erlaubt uns, nachhaltigen Mehrwert für unsere Kunden zu schaffen. Unser Value Engineering fokussiert sich auf das Produktdesign, die Auslegung der Verarbeitungsprozesse sowie die Nutzung der Digitalisierungsmöglichkeiten. Dadurch realisieren wir massgeschneiderte Produkte und intelligente Lösungen, welche die Wettbewerbsfähigkeit unserer Kunden steigern. Die so erarbeiteten SFS Lösungen führen zu einer stärkeren Differenzierung und festigen die gemeinsame Partnerschaft. Das Ziel der stetigen Verbesserung, um für unsere Kunden Mehrwert zu schaffen, bedingt eine konsequente Grundhaltung: den ununterbrochenen Willen, den Erfolg gemeinsam zu erfinden – «Inventing success together».

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SFS Leistungsversprechen

Globale Entwicklungs- und Produktionsplattform kontinuierlich erweitert

Die wirtschaftliche Globalisierung ist ein wichtiger Trend für SFS. Mit der globalen Entwicklungs- und Produktionsplattform ist SFS strategisch gut aufgestellt. Dadurch ermöglichen wir insbesondere unseren internationalen Kunden die lokale Betreuung und Realisierung von Projekten.

Neben dem organischen Wachstum sind Akquisitionen für die Entwicklung der SFS Group wichtig. Mit gezielten Übernahmen erschliessen wir neue Märkte, Kunden und Anwendungen und schaffen damit die Basis für zusätzliches organisches Wachstum. Dabei steht nicht die Übernahme grosser Unternehmen im Vordergrund, sondern die Verstärkung unserer Leistungsfähigkeit durch gut positionierte kleinere und mittlere Unternehmen mit Bluechip-Kunden, attraktiven Produkten, erfahrenem Management und nachhaltiger Profitabilität. Mit der Übernahme von Truelove & Maclean (T&M) setzte SFS ihre «Local-for-Local»-Strategie weiter konsequent um und erweiterte die bestehende Entwicklungs- und Produktionsplattform in Nordamerika um die Tiefziehtechnik. T&M, mit Hauptsitz in Watertown, Connecticut, ist ein führender Anbieter tiefgezogener Komponenten, vorrangig für Kunden aus der Automobilindustrie. Das Unternehmen erzielte 2019 mit etwa 110 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund USD 36 Mio. Dank dessen Übernahme können Kunden zukünftig lokal mit Tiefziehkomponenten beliefert werden.

Die demografischen Veränderungen unserer Gesellschaft beeinflussen das Konsumverhalten in den Bereichen Gesundheit und Wellness. Hier bietet SFS den OEMs in der Medizinal- und Dentalbranche innovative und zukunftsgerichtete Lösungen für eine Vielzahl von Anwendungen an. Als Value-Engineering-Spezialist mit langjähriger Erfahrung in der Industrialisierung von Produkten und Prozessen schafft SFS dabei für den Kunden erheblichen Mehrwert.

Die anhaltend gute Nachfrage, die fortgesetzte Wachstumsdynamik der SFS Group sowie das Kundenbedürfnis nach Partnern mit globalen Fertigungsmöglichkeiten sind die Entscheidungsbasis zum Aufbau einer globalen Fertigungsplattform für Medizinaltechnik-Anwendungen. Durch den Einbezug weiterer Standorte der SFS Group werden zukünftig neben Kunden in Nordamerika auch Kunden in Europa und Asien lokal unter der Marke Tegra Medical mit Leistungen für die Medizinaltechnik bedient.

Damit werden alle bestehenden Aktivitäten für die Medizinaltechnik, welche bisher in den Divisionen Medical und Industrial erbracht wurden, unter der Marke Tegra Medical gebündelt. In diesem Zusammenhang übernahm Walter Kobler, langjähriges Mitglied der Konzernleitung der SFS Group und Leiter der Division Industrial, am 1. Januar 2021 zusätzlich die Leitung der Division Medical. Davor wurde die Division interimistisch durch Jens Breu, CEO der SFS Group, geführt. J. Mark King, ehemaliger Divisionsleiter Medical, entschied sich auf 1. August 2020 in den Ruhestand zu treten.

Bei der Befestigungstechnik für hochwertige Gebäudefassaden baute SFS mit der Übernahme der MBE Moderne Befestigungselemente GmbH ihr Angebot aus und erweiterte den Marktzugang in Zentraleuropa. MBE, ein führender Anbieter von lackierten Befestigern für hochwertige Gebäudefassaden, erzielte im Jahr 2019 mit knapp 70 Mitarbeitenden einen Umsatz von rund EUR 10 Mio.

SFS positioniert sich seit Jahren erfolgreich als Entwicklungspartner für Kunden der Automobilindustrie. Innovationstreiber sind die Trends zu mehr Komfort, verbesserter Sicherheit und erhöhter Effizienz und übergeordnet zum autonomen Fahren. Die damit einhergehende Elektrifizierung der Fahrzeuge, welche auch für die Bremssysteme gilt, ist ein vielversprechendes Wachstumsfeld, von dem SFS profitiert. Mit der erfolgreichen Akquisition von Neuprojekten für Baugruppen, die in elektrischen Bremssystemen zum Einsatz kommen, schafft SFS die Basis für weiteres Wachstum. Um die akquirierten Kundenprojekte realisieren zu können, investiert das Unternehmen in die Erweiterung der Produktionskapazitäten und damit den Bau einer zusätzlichen Produktionshalle am Standort Heerbrugg (Schweiz). Das Investitionsvolumen für das Gebäude beträgt rund CHF 25–30 Mio. Die Bauarbeiten wurden Anfang 2021 gestartet.

Nachhaltigkeit hat strategische Priorität
SFS publiziert seit letztem Jahr einen eigenständigen Sustainability Report. Der aktuelle Report für die Berichtsperiode 2020 wird Ende Mai 2021 publiziert. Dabei verfolgt SFS das langfristige Ziel, nachhaltiges Denken und Handeln ganzheitlich in die Unternehmensstrategie und das Geschäftsmodell zu integrieren. Als Mitglied des UN Global Compact bekennt sich SFS zu den Sustainable Development Goals (SDGs) und priorisiert hier aktuell vier Ziele: SDG 4 – Hochwertige Bildung, SDG 8 – Menschenwürdige Arbeit und Wirtschaftswachstum, SDG 12 – Verantwortungsvoller Konsum und nachhaltige Produktion sowie SDG 13 – Massnahmen zum Klimaschutz. Diese Priorisierung spiegelt sich in den durch die Materialitätsanalyse von 2019 identifizierten wesentlichen Themen wider: Wirtschaftliche Leistung, Arbeitssicherheit & Gesundheitsschutz, Aus- & Weiterbildung, Emissionsreduktion sowie Sozioökonomische Compliance. Über die Zielsetzungen, Massnahmen und Fortschritte zu den einzelnen Themen informiert SFS jährlich im Rahmen des Dokuments «Communication on Progress» (UN Global Compact) sowie im GRI-Bericht (Option «Kern»).

Strategie_Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist ein wichtiger Treiber für unser Value Engineering und damit die Leistungen, welche wir für unsere Kunden erbringen. Beispielsweise ist der Trend hin zu höherer Energieeffizienz für SFS ein wichtiger Innovationstreiber, insbesondere in den Anwendungen für die Automobilindustrie oder die Gebäudehülle. Ebenso leistet SFS durch den Einsatz hocheffizienter Produktionsprozesse, z.B. der Kaltmassivumformung, bei der Herstellung der Komponenten wichtige Beiträge zur Nachhaltigkeit.

Strategie durch COVID-19-Pandemie auf die Probe gestellt
Die COVID-19-Pandemie stellte die Geschäftsstrategie hinsichtlich ihrer Effektivität auf den Prüfstand. Die strategische Ausrichtung hat sich dabei als robust und richtig erwiesen:

  • Die Nähe zum Kunden ist für SFS zur erfolgreichen Umsetzung der Value Proposition essenziell. Wir verfolgen im Sinne der «Local-for-Local»-Strategie den kontinuierlichen Aufbau einer globalen Entwicklungs- und Produktionsplattform. SFS und ihre Kunden profitierten in diesem Zusammenhang von einer erhöhten Liefersicherheit, die aufgrund von kurzen und robusten Lieferketten realisiert werden konnte.
  • Dank der balancierten Ausrichtung auf unterschiedliche Regionen, Endmärkte und Vertriebskanäle federte SFS die Folgen des Nachfrageeinbruchs erfolgreich ab.
  • Mit dem verstärkten Fokus auf die Medizinaltechnik – einen weltweit wachsenden Markt – positioniert sich SFS attraktiv für die Zukunft.
  • Dank der guten Ertragskraft und der soliden Bilanz hat das Unternehmen die Kraft, auch in der Krise eine langfristig ausgerichtete Strategie zu verfolgen und die damit verbundenen Investitionen zu tätigen.

Aufgrund dieser Erkenntnisse sieht sich SFS bestärkt, den eingeschlagenen Weg konsequent weiter zu verfolgen.

Strategische Prioritäten

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